Wilhelm Förster, (1797 - 1847),

Veröffentlicht auf von Herz_blut

Mit der wahren Demut verträgt sich sehr gut ein gewisser edler Stolz,
der von der eigenen Geringschätzung ebenso weit entfernt ist als von eigener Überschätzung.
Kriecherei ist nicht Demut und in verstellter Demut liegt oft mehr Stolz als in einer richtigen Anerkennung des eigenen Werts,
der ein verächtliches wegwerfendes Betragen verbietet.
Achtung vor sich selbst ist die erste Stufe zu dem Tempel der Tugend;
ohne sie ist alles Streben unmöglich und der Mensch sinkt unvermerkt immer tiefer,
in dem ihm die Grundlage fehlt, auf der jede Tugend erblüht.

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